Weihnachten ist noch bis zum Epiphanias-Fest

So wagen wir es, erst heute (2.Jan.07) einen kleinen Eindruck von der Waldweihnacht zu vermitteln. Obwohl es keinen Schnee gab, war es doch ganz schön kalt. Zur "Einstimmung" spielen Bläser des Posaunenchors nochmal weihnachtliche Weisen, dann ging es zum Baum, den einige Jungemit Kerzen geschmückt hatten. Weihnachtsgeschichte, Liedverse, eine kleine Besinnung, dann strebte alles der warmen Hütte zu.
Hier sieht man, wie (fast) alles kräftig auch hier Verse aus den Weihnachtsliedern mitsang oder gespannt lauschte.
Hansfrieder Melzer brachte eine besinnliche Geschichte von einer Weihnachtsbegegnung im Leuchtturm zu Gehör mit dem Fazit: Ohne Weihnachtsgeschichte ist Weihnachten nicht Weihnachten, höchstens X-mas.
Seine Schwester las dann für die Kleinen und Großen die Geschichte von dem Trick mit den unverschämten Wünschen eines kleines Jungen, der eigentlich nur ein Meerschweinchen wollte.

Bilder: Norbert Dürbeck

 

Schafkopfturnier

Schafkopfen ist ja eigentlich eine traumatische Beschäftigung im CVJM. Der frühere Leiter und Begründer dieser Bande, Hans Melzer, verbot auf den Freizeiten dieses Kartenspiel. Dafür wurde Tetra-Schach, 11er raus oder Quiz gespielt. So verzogen sich die Jungens auf den "Schafkopfhügel", der heute noch über der Büchsenalm im Berchtesgadener Land zu besichtigen ist. Allerdings haben die Karten keinen so nachhaltigen Eindruck hinterlassen wie auf dem Teufelstisch auf dem Waldstein. Später wandelte sich Hans Melzer zum begeisterten Schafkopfer. Dieser Tradition wird heute noch im Melzerschen Haus alle vier Wochen gefrönt. Und so ist es nur logisch, dass heuer ein Turnier veranstaltet wurde mit sehenswerten Preisen.
Hier kann man einen Teil der Preise begutachten, die für die Teilnehmer dieses Turniers ausgesetzt wurden. Ja, und wer hat nun was gewonnen? Vielleicht liest jemand, der dabei gewesen ist, diese Zeilen und schickt eine e-mail an den Verfasser, um dieses Defizit zu beseitigen. Jedenfalls war es eine gelungene Veranstaltung.

Offensichtlich hat niemand diese Zeilen oben gelesen, denn er, der Herr Niemand hat auch geschrieben. So ist das Leben!

Bericht von der Hauptversammlung 2006

 

Am Freitag, dem 31. März 2006, fand im großen Saal des evang. Gemeindehauses in Arzberg die ordentliche Jahreshauptversammlung des CVJM Arzberg satt.

1. Vorsitzender Klaus Schönauer eröffnete die Sitzung mit der Bibellesung für diesen Tag aus dem Johannesevangelium Kapitel 16, Vers 5-8 und hielt anschließend eine kurze Andacht über diesen Text. In seinem Jahresbericht ging er auf zwei für ihn wichtige Punkte ein. Zum einen war es das erste Jahr für ihn als Vorsitzender zusammen mit einer neu gewählten Vorstandschaft und zugleich war es das Jahr in dem der CVJM Arzberg sein 60-jähriges Vereinsjubiläum feiern durfte. Er blickte zurück auf die zahlreichen Aktivitäten, die der Verein im Jubiläumsjahr durchführte. Beginnend mit einen Gemeindeabend im April, bei dem einige Gründungsmitglieder von der Anfangszeit mit dem „Chef“ Hans Melzer erzählten und

das Laienspiel „Der neue Pfarrer“ aufgeführt wurde.

Weiter berichtete er über den Festgottesdienst mit anschl. Empfang am 5. Juni 2005, und dem Sommerfest im Juli, bis hin zur Dresden-Fahrt im Oktober. Weiter ging es Ende Oktober mit einem Weinfest, den Bibelabenden im November und der Advents- und Weihnachtsfeier. Er dankte allen Helferinnen und Helfern die im vergangen Jahr alles organisiert, angepackt und mitgeholfen haben, das Jubiläum, aber auch alle anderen Aktivitäten, wie Jugendfreizeiten, Turniere und Gottesdienste durchführten. Sein ganz besonderer Dank galt jedoch allen, die sich im Jugendbereich auf außerordentliche Weise engagiert haben: Willi Elbel, Norbert Ernstberger, Horst Frank, Horst Döbereiner, Markus Schricker, Sabine und Klaus Dittrich.

Kassier Norbert Dürbeck gab bekannt, dass der Verein aufgrund höherer Ausgaben für den Vereinsbus und die Gebühr für die Dreifachhalle (2 Jahre) mit einen Minus von 1.970.-- € das Vereinsjahr abschließt.

Aus den Abteilungen kamen viele positive Signale. Sowohl im Posaunenchor, als auch bei den Handballern und Volleyballern trägt die Jugendarbeit erste Früchte. In allen Abteilungen sind die Jugendlichen voll integriert und fester Bestandteil und erfreuen sich aufgrund der guten Betreuung regen Zulaufs. Beide Sportabteilungen organisierten wieder einige Turniere und waren im Trainingslager und Freizeiten im Ausland.

Der Posaunenchor begann das neue Jahr bereits in der Neujahrsnacht mit dem Turmblasen. Viele Gottesdienste wurden mitgestaltet und zum Jahresausklang wurde wieder das Advents-blasen in Arzberg und den umliegenden Dörfern durchgeführt.

Auch in den 3 Jugendgruppen fanden zahlreiche Aktivitäten statt. Neben den regulären Gruppenstunden am Mittwoch, Donnerstag und Freitag wurden Freizeiten unternommen, Gottesdienste mitgestaltet oder einfach mal auf dem Melzerplatz bei Lagerfeuerromantik gezeltet.

Gerhard Schricker berichtete über die Arbeit mit seiner Gruppe im vergangenen Jahr.

Die Jahreshauptversammlung schloss mit einem Gebet.

 

 

Chronik 2006